Trockeneis Herstellung

Trockeneis ist festes Kohlendioxid mit einer Temperatur von −78,5 °C. Es entsteht nicht durch Gefrieren von Wasser, sondern durch die kontrollierte Umwandlung von flüssigem CO₂ in einen Feststoff. Der Herstellungsprozess basiert auf einem einfachen physikalischen Prinzip, erfordert aber präzise Technik und langjährige Erfahrung, um gleichmäßige Qualität in der gewünschten Form zu liefern. Bei LKY Kältetechnik produzieren wir Trockeneis seit über 20 Jahren in Eigenherstellung, vom Rohstoff bis zum versandfertigen Produkt.
  1. Ausgangsmaterial: Flüssiges Kohlendioxid unter Druck
Jede Trockeneisproduktion beginnt mit flüssigem CO₂, das unter hohem Druck, in der Regel bei rund 17 bis 20 bar, in isolierten Tanks gelagert wird. Bei LKY Kältetechnik setzen wir zunehmend auf biogenes CO₂ aus der Vergärung organischer Reststoffe, ergänzt durch CO₂ aus der Chemieindustrie, das dort als Nebenprodukt anfällt. In beiden Fällen wird kein zusätzliches CO₂ erzeugt, sondern bereits vorhandenes Kohlendioxid sinnvoll wiederverwertet.
  1. Entspannung: Der Joule-Thomson-Effekt
Der zentrale Schritt der Trockeneisherstellung ist die sogenannte Entspannung. Das flüssige CO₂ wird schlagartig von rund 17 bis 20 bar auf Atmosphärendruck (etwa 1 bar) gebracht. Durch diesen abrupten Druckabfall entzieht das verdampfende Kohlendioxid seiner Umgebung Wärme (Joule-Thomson-Effekt). Ein Teil geht in die Gasphase über, der andere kühlt so stark ab, dass er als feiner, weißer Kohlensäureschnee mit −78,5 °C ausfriert.
  1. Verdichtung: Pelletizer und Blockpresse
Im nächsten Schritt wird der lockere Kohlensäureschnee unter hohem Druck verdichtet und gepresst. Je nach Düsenform und Pressdruck entstehen dabei Pellets, Nuggets oder Blöcke. Die Dichte des fertigen Trockeneises liegt bei rund 1.500 kg/m³. Je dichter das Produkt gepresst ist, desto langsamer sublimiert es.
  1. Kreislaufführung: 95 Prozent Umwandlungsrate statt 45
Bei der Entspannung entweicht ein erheblicher Teil des eingesetzten CO₂ als Gas. In unserer Anlage wird dieses Gas nicht an die Atmosphäre abgegeben, sondern aufgefangen, komprimiert, erneut verflüssigt und zurück in den Produktionskreislauf geführt. So steigt die Umwandlungsrate von 40 bis 45 Prozent auf 90 bis 95 Prozent. Das senkt die Rohstoffkosten und reduziert den CO₂-Fußabdruck der Produktion spürbar.

Qualität beginnt bei der Herstellung

JEDER PRODUKTIONSSCHRITT ENTSCHEIDET ÜBER DAS ERGEBNIS.
Die Qualität des Trockeneises hängt direkt vom Herstellungsprozess ab. Entscheidend sind die Reinheit des eingesetzten CO₂, der Pressdruck bei der Formgebung und die Geschwindigkeit, mit der das fertige Produkt verpackt und gekühlt wird. Ungleichmäßig gepresste Pellets verklumpen schneller, zu locker produzierte Nuggets sublimieren rascher, und Verunreinigungen im Ausgangsmaterial können die Eignung für den Lebensmittelkontakt einschränken.
Bei LKY Kältetechnik kontrollieren wir jeden Produktionsschritt: von der Qualität des angelieferten CO₂ über den Pressvorgang bis zur Verpackung. Unser Trockeneis ist in Lebensmittelqualität nach E290 erhältlich und erfüllt die Anforderungen des europäischen Lebensmittelrechts. Durch unsere Eigenproduktion reagieren wir schnell, flexibel und zuverlässig auf individuelle Anforderungen: unterschiedliche Pelletgrößen, spezifische Blockformate oder angepasste Liefermengen.

Trockeneis vom Hersteller

Ab dem Moment der Herstellung sublimiert Trockeneis kontinuierlich. Jede Stunde Lagerung, jeder zusätzliche Transportweg kostet Substanz. Der direkte Bezug vom Hersteller ist deshalb der effizienteste Weg: Sie erhalten mehr nutzbares Trockeneis pro bestelltem Kilogramm, just in time und auf Ihre Prozesse abgestimmt.

SPRECHEN SIE UNS AN, WIR BERATEN SIE ZUR PASSENDEN FORM, BESTELLMENGE UND ZUM RICHTIGEN LIEFERZEITPUNKT.

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